Farchach liegt am östlichen "Ruckpunkt" der Nord-Hügel, vis-á-vis von Berg bzw. dem nördlichen Leonihang (Siehe zum Thema "Ruckpunkt" Seite "Nord-Hügel") (rotbraune Pfeile in nebenstehender Abbildung 1).
Zwischen Farchach und der Kellerbachstraße treffen wir auf einen langgestreckten Hügel, den die Bauern Giglberg nennen.
Der Giglberg tanzt nicht nur mit seiner Lage sondern auch mit seiner Längsachse aus der Reihe. Er ist auf den Mittelpunkt des Aufkirchner Kreises ausgerichtet und strebt mit 45 Grad von der Längsachse des "Großen Hügels" nach außen. (Siehe schwarzer Pfeil Abbildung 1)
Der Giglberg in Farchach/Bachhausen

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Da der Aufbau der "Nord-Hügel" symmetrisch ist, liegt ein Blick gegenüber der Spiegelachse nahe (Spiegelachse = Längsachse "Großer Hügel").
Und tatsächlich treffen wir auf der Westseite des "Großen Hügels" spiegelbildlich zum Giglberg die in der Mitte des Schlossparks liegenden Hügel, auf die ich bereits auf der Seite "Schlosspark" eingegangen bin.
(Siehe grüne Hügel in rechter Abbildung 1 beim linken grauen Pfeil )
Gleichfalls auf dieser Linie treffen wir auf das Brunner Hoizl. Auch dieser Hügel ist mit seiner Längsachse auf den Mittelpunkt des Aufkirchner Kreises ausgerichtet und strebt mit 45 Grad von der Längsachse des "Großen Hügels" nach außen. (Siehe roter Hügel mit drei Pfeilen in Abbildung 2 und Foto unten)
Das Brunner Hoizl in Aufkirchen/Berg
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Der Giglberg ist mit 45° auf den Mittelpunkt des Aufkirchener Kreises ausgerichtet.
Wenn wir an der festgestellten Symmetrie festhalten, sind die 3 Hügel in der Mitte des Schlossparks seine Brüder.
Doch zurück nach Osten:
Der Giglberg hat weiche runde Formen wie die Kreis- und Nord-Hügel. Er gehört zu ihnen. (Siehe Pfeile in linker Abbildung 3)
Der Lüßbach zwängt sich zwischen Giglberg und Moräne bei 630m hindurch und staut sich bei größerem Wasseraufkommen (Siehe blaue Flächen Abbildung 3).
In seiner Ausprägung ist das "Giglberger Tal" einzigartig. Nirgends sonst oberhalb von Martinsholzen finden wir einen vergleichbaren Einschnitt. Die geologische Dynamik zeigt sich auch in den Bodenverwerfungen (Siehe rotmarkierte Verwerfungslinien in der Höhenlinienkarte der Abbildung 3).
Der Giglberg und das Tal an der Nikolausstraße sind in ihrer Art einzigartig.